Christchurch
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Christchurch und Umgebung

Nachdem wir Queenstown verlassen hatten, ging es weiter nach Christchurch,
der mittlerweile drittgrößten Stadt Neuseelands. Sehr englisch angehaucht
besticht Christchurch mit großzügigen Parks, hübschen Vorgärten, neugotischen
Bauten und dem kleinen Flüsschen Avon.

Der berühmte Cathedral Square ist der Mittelpunkt der Stadt, geprägt durch die Christ Chruch Cathedral und die haushohe Skulptur Chalice von Neil Dawson, die im Jahr 2000 zur Jahrtausendwende aufgestellt wurde – als Hommage an das neue Jahrtausend. In Christchurch selbst gibt es viel zu entdecken, vor allem Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, beispielsweise in der Christchurch Arts Gallery oder dem Canterbury Museum. Außerdem sehenswert ist der Botanische Garten, der sich hinter dem Museum ausstreckt und weltberühmt ist.

Aber auch außerhalb Christchurchs gibt es viel zu entdecken: Tierliebhaber kommen
bei einem Zoobesuch im Wildlife Park auf ihre Kosten, einem langgestreckten Gelände mit schönen, hellen Gehegen und verhältnismäßig wenigen Besuchern, wo man schon auch man die Giraffen füttern darf. Wer lieber die wirklich einheimischen Tiere sehen will, kann nach Willowbanks, zum Willowbanks Wildlife Park fahren, einem kleinen Park, der einheimische Tiere beherbergt.

Man kann im Hauptgebäude gemütlich zu Abend essen, wo zeitgleich eine Show zur Unterhaltung der Gäste stattfindet und anschließend eine Führung durch den Park mit zum Programm gehört. Wenn man einfach so durch den Park spazieren möchte, kann man das auch, man sollte sich allerdings etwas vorsehen, denn die Tiere sind nicht in Käfigen oder Gehegen, der einzige Park ist vielmehr eine große Voliere.

Der Kea, ein neuseeländischer Papagei, ist ein sehr aufdringlicher Vogel, der einem in Willowbanks öfter mal über den Weg läuft und sich schon auch mal auf den Schultern, Köpfen oder Rücken der Besucher ein Plätzchen sucht. Die Hauptattraktion in Willowbanks ist aber ganz klar das Kiwihouse. Ein kleines Haus, in dem es ganz ruhig und dunkel ist und in dem der Besucher den flugunfähigen Nationalvogel Neuseelands, den Kiwi, mal ganz aus der Nähe beobachten kann. Kiwis sind normalerweise sehr scheu und nachtaktiv, weshalb man sie in der freien Natur sehr selten zu sehen bekommt; es gibt nicht wenige Neuseeländer, die selbst noch keinen Kiwi gesehen haben.

Kiwi-Häuser gibt es einige in Neuseeland, aber das im Willowbanks Wildlife Park zählt zu den besten, weil die Kiwis nicht in Käfigen eingesperrt sind, sondern ganz einfach im gleichen Raum sind wie der Besucher. Kiwis können unter anderem die Farben gelb, pink und lila nicht wahrnehmen, deshalb wird der Weg für die Besucher mit Lampen dieser Farben beleuchtet, sodass man im Dämmerlicht die Kiwis sehen kann, sie aber trotzdem nicht in ihrem gewohnten Rhythmus stört.

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