Klima Neuseeland
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Klima Neuseeland

Klima und Wetter in Neuseeland

Das Klima in Neuseeland ist insgesamt sehr angenehm, unterscheidet sich aber etwas zwischen der Nordinsel und der Südinsel. Im Sommer ist es überall angenehm warm bis heiß, Höchsttemperaturen von 30 Grad werden aber nur selten erreicht. Auf der Südinsel ist es meistens etwas kühler, da sie näher an der Antarktis liegt und die Temperaturen Richtung Süden hin abnehmen.

Auf Stewart Island (der südlichsten Insel vor Neuseeland) zum Beispiel kann es auch im Sommer mal nur 6 Grad Celsius haben (weiß ich aus eigener frostiger Erfahrung...).

Je höher man in den Norden Neuseelands reist, desto wärmer wird es. Das macht sich besonders im Winter bemerkbar: Während man im Norden der Nordinsel bei durchschnittlichen 15 Grad den Winter gut überstehen kann (zum Beispiel in der Bay of Island), ist es auf der Südinsel frostig kalt und teilweise kaum auszuhalten. Schnee liegt allerdings nur in den Bergen und bleibt in den Ebenen auch im Winter kaum liegen.

Da Neuseeland aus zwei Inseln besteht, wird das Wetter stark von den vom Meer kommenden Winden beeinflusst. Daher regnet es an der Westküste der Südinsel viel (die Regenwolken „kommen“ nur bis zu den Bergen und regnen ab, bevor sie weiter über das Land ziehen). Die Vegetation hier besteht dementsprechend auch aus gemäßigtem Regenwald.

Die Ostküste der Südinsel hat deutlich weniger Niederschlag, die Strände zum Beispiel bei Kaikoura sind deutlich besser zum schwimmen geeignet als an der wilden Westküste. In den Bergen Neuseelands (sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel) kann das Wetter extrem schnell umschlagen, teilweise innerhalb einer halben Stunde. Daher sollte man auf Wanderungen immer auf alles vorbereitet sein und die entsprechende Ausrüstung (Sonnenschutz, Regenjacke) dabeihaben.

Auch in den Städten heißt es, dass man alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Ich selbst kann diesen Touristenspruch zwar nicht mehr hören, muss aber sagen dass das schon stimmt: In Auckland oder Wellington kann das Wetter innerhalb von einer Stunde von strahlendem Sonnenschein zum Regensturm (oder umgekehrt) umschlagen.

 

Was auf alle Fälle ins Reisegepäck gehört:

  •  Sonnencreme!!! Und zwar mit hohem Lichtschutzfaktor. Sowohl im Sommer als auch im Winter ist die Sonneneinstrahlung (einschließlich der gefährlichen UV-Strahlen) extrem hoch, und man bekommt hier deutlich schneller Sonnenbrand als in Europa. Länger als 15 Minuten sollte man seine Haut nicht ungeschützt der Sonne aussetzen.
  • Zum Wandern auch unbedingt eine Kopfbedeckung, um sich vor der Sonne zu schützen. Auch auf der Kopfhaut kann man Sonnenbrand und Hautkrebs kriegen!!!
  • Im Sommer leichte Klamotten, Badezeug, die beliebten Flipflops. Letztere heißen hier übrigens „thongs“, und Badeklamotten „togs“.
  • Im Winter unbedingt was Warmes zum Anziehen! Es kann brutal kalt werden. Am besten ist es, sich warme, enganliegende Bekleidung zuzulegen (Marke Ganzkörperkondom), das wärmt besser als drei Schichten an Pullovern. Gute Produkte gibt es im Land zu kaufen, die halten wirklich warm, sind allerdings auch nicht ganz billig.
  • Windjacke für Wanderungen. Auch bei strahlenstem Sonnenschein kann ein saftiger Wind gehen, der zum Beispiel am Mount Cook oder am Mt Tongariro in Sturmböen ausarten kann.
 

Noch ein paar Worte zum Thema schwimmen: Die meisten Gewässer in Neuseeland sind recht kalt. Erwartet bitte keine karibischen Temperaturen, auch wenn Fotos von den Bay of Islands oder aus dem Abel Tasman Nationalpark mit seinen goldenen Stränden und dem türkisenen Ozean so aussehen.

Man kann gut schwimmen, aber nicht zu lange ohne Wetsuit (Neoprenanzug). Auch die Seen in Neuseeland sind meistens eher erfrischend – dafür aber sehr naturbelassen.