Neuseeland Thermalbad
Links

Vulkane und Thermen

Rotorua ist, wie gesagt, mehr wegen der thermalen Aktivitäten als wegen  der Stadt an sich bekannt und ein beliebter Urlaubsort.

Vorbei an giftig-gelben Schwefellöchern, köchelnden Mud Pools (Schlammlöchern), Hot and cool Pools (warme und kalte Becken) und Geysiren kommt man, wenn man
durch das Wai-o-Tapu Wonderland spaziert, einem großen Park, in dem die natürlichen Begebenheiten an Infotafeln ausführlich beschrieben und erklärt und ab und an auch mit pikanten Geschichten gespickt sind. Die Landschaft, durch seismologische Vorgänge stark geprägt, mutet einem bizarr, rau und ungebändigt, aber vor allem faszinierend an und wenn man erst davon hört, dass früher die zum Tode Verurteilten einfach in die Hot Pools geworfen worden waren und so einen grausamen Verbrennungstod erlitten, läuft einem schon mal ein Schauer über den
Rücken und man achtet mehr denn je darauf, nicht vom Weg abzukommen.

Spannend ist es allemal im Thermal Wonderland, man kann locker einen ganzen Tag dort verbringen und sich über die geografischen Begebenheiten, entstanden durch seismologische Vorgänge, kundig machen.

Nach diesen und anderen Erkundungen kann man den Tag in Rotorua in einem derzahlreichen Thermalbäder entspannt ausklingen lassen.

Da sich auch in Rotorua wie in ganz Neuseeland alles um Schafe dreht, besuchten
meine Gastfamilie und ich auch im Agrodome bei Rotorua eine Show, bei der die vielen verschiedenen Schafrassen vorgestellt, geschert und dressiert wurden. Aber im Agrodome, einem „Freizeit-Center“, kann man noch viel mehr unternehmen,
als nur Schaf-Shows zu sehen. Der unvermeindliche Bungee-Sprung ist hier genauso
vertreten wie der „Swoop“, bei dem man, in eine Art Schlafsack gepackt, von einem
Turm springt und dann wie in einer riesigen Schaukel vor und zurück schwingt.

Meine ‚Mum’ überredete mich und Nicki, meine ‚Schwester’, zu einem Helikopter-Flug und so starteten wir im Agrodome mit einem kleinen roten Helikopter. Schon kurze Zeit später hatten wir den Lake Rotorua und die Stadt hinter uns gelassen, schwebten über weitere Städte, Dörfer, Seen und Flüsse und bestaunten die wunderbare Landschaft.

Saftig grüne Wiesen waren unter uns, hin und wieder von kleinen weißen Tupfern
(Schafe natürlich) übersät. Und schließlich überflogen wir einen der drei aktiven
Vulkane Neuseelands. Wir wollten landen und an den Kraterrand spazieren, aber der
Wind war zu stark und der Pilot wollte nicht riskieren, dass der Hubschrauber nach
unserer kleinen Tour nicht mehr da sein würde, also machten wir kehrt.

Mittlerweile hatte ich Neuseeland also aus der Luft, vom Wasser und vom Land aus
gesehen – und ich wurde von jeder Minute, die ich dort verbrachte, begeisterter.

© Schule in Neuseeland Last Modified: